Wie entwickelt sich die THG-Quote bis 2030? Welche Auswirkungen hat das auf die Prämie? Ein Überblick über gesetzliche Vorgaben, Marktprognosen und Tipps für E-Auto-Fahrer.
Was ist die THG-Quote eigentlich – kurz erklärt
Die Treibhausgasminderungsquote (kurz: THG-Quote) verpflichtet Mineralölunternehmen dazu, ihre CO₂-Emissionen im Verkehrssektor schrittweise zu senken. Sie können diese Verpflichtung erfüllen, indem sie entweder selbst Emissionen vermeiden, oder THG-Zertifikate von Dritten (z. B. Haltern von E-Autos) aufkaufen. Dadurch entsteht ein Markt, auf dem Halter batterieelektrischer Fahrzeuge ihre eingesparte CO₂-Menge verkaufen können – in Form der THG-Prämie.
Aktuelle Quote 2026: gesetzliche Vorgabe & Marktumsetzung
Für das Jahr 2026 liegt die gesetzlich vorgeschriebene THG-Quote laut § 37a BImSchG bei 12 %. Das heißt: Mineralölunternehmen müssen 10 % ihrer Emissionen im Verkehrsbereich durch alternative Antriebe oder Zertifikatskäufe ausgleichen. Diese Zielgröße steigt jedes Jahr an und ist bereits verbindlich festgelegt. In der Praxis führt dies zu einer stabilen Nachfrage nach THG-Zertifikaten. Allerdings können sich die Preise abhängig vom Angebot stark verändern.
Zielpfad bis 2030 laut Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG)
Der aktuelle gesetzliche Zielpfad sieht folgende THG-Quoten vor:
- 2026: 12,0 %
- 2027: 14,5 %
- 2028: 17,5 %
- 2029: 21,0 %
- 2030: 25,0 %
Diese Erhöhungen sind gesetzlich verankert und bieten Investitionssicherheit für Anbieter und Halter von emissionsfreien Fahrzeugen.
Was bedeutet das für die Prämienhöhe?
Je höher die Quote, desto größer der Bedarf an Zertifikaten, und desto wahrscheinlicher sind stabile oder steigende Prämien. Allerdings hängt die konkrete Auszahlung pro Fahrzeug nicht nur von der gesetzlichen Quote ab, sondern auch vom Marktpreis je Tonne CO₂. Wenn mehr E-Fahrzeuge angemeldet werden oder sich der politische Rahmen verändert (z. B. durch höhere Beimischungen von Bio-Kraftstoffen), kann der Preis sinken. Deshalb ist eine langfristig steigende Quote nicht gleichbedeutend mit garantiert hohen Auszahlungen - sie ist aber ein stabilisierender Faktor.
Marktprognose: Was beeinflusst Angebot & Nachfrage?
Mehrere Faktoren bestimmen die THG-Prämie:
- Zahl der zugelassenen E-Fahrzeuge (steigendes Angebot)
- Gesetzliche Erhöhung der Quote (steigende Nachfrage)
- Politische Änderungen (z. B. Anrechnung von E-Fuels)
- Verhalten großer Marktteilnehmer (z. B. Mineralölkonzerne)
2026 ist von einem eher stabilen Markt auszugehen, mit leichten Schwankungen je nach Jahreszeit. Im Sommer sinken die Prämien tendenziell, im Winter steigen sie leicht.
Die Quote steigt: aber die Prämie schwankt
Die gesetzlich steigende THG-Quote bis 2030 bietet E-Auto-Haltern langfristig gute Voraussetzungen, weiterhin von der Prämie zu profitieren. Allerdings bleibt der Zertifikatepreis marktgetrieben – und damit schwankend. Wer die volle Prämie sichern will, sollte regelmäßig vergleichen und auf zuverlässige Anbieter setzen. eQuotNow bietet hier eine transparente, sichere und zukunftsfeste Lösung. Sowohl für 2026 als auch mit Blick auf die kommenden Jahre.
Quellen
Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG): https://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/
Umweltbundesamt (UBA): https://www.umweltbundesamt.de
Bundesanzeiger: Bekanntmachung der THG-Quoten 2025–2030
e-mobileo Marktbericht: https://www.e-mobileo.de
Anbieterinformationen: eQuotNow, THG-Bonus, CO2Auto, Verivox
(Stand: Februar 2026)


