Der europäische Automarkt hat 2025 eine neue Wegmarke erreicht. Zum ersten Mal wurden in der EU mehr Hybridfahrzeuge zugelassen als klassische Benziner oder Diesel. Was lange als Übergangstechnologie galt, ist inzwischen zur dominierenden Antriebsform geworden.
Laut aktuellen Zahlen der ACEA stiegen die PKW-Neuzulassungen in der EU insgesamt zwar nur moderat, doch unter der Oberfläche passiert etwas Entscheidendes: Der Markt elektrifiziert sich schneller, als viele erwartet haben.

Hybride führen, Verbrenner verlieren weiter
Hybridfahrzeuge kommen mittlerweile auf rund ein Drittel aller Neuzulassungen und liegen damit klar vor reinen Verbrennern. Benzin und Diesel zusammen verlieren Jahr für Jahr Marktanteile. Für viele Käuferinnen und Käufer scheint der Hybrid aktuell der pragmatische Mittelweg zu sein: elektrisches Fahren im Alltag, aber ohne Reichweitenangst.
Der Trend ist eindeutig. Der klassische Verbrennungsmotor wird nicht über Nacht verschwinden, aber er verliert kontinuierlich an Bedeutung.
Reine E-Autos holen stark auf
Noch spannender ist der Blick auf die rein batterieelektrischen Fahrzeuge. Ihr Marktanteil liegt inzwischen bei rund 17 Prozent in der EU. In absoluten Zahlen bedeutet das fast zwei Millionen neu zugelassene E-Autos in nur einem Jahr.
In Ländern wie Deutschland, Frankreich, Belgien oder den Niederlanden wächst der Anteil besonders dynamisch. Elektromobilität ist längst kein Nischenthema mehr, sondern ein fester Bestandteil des Massenmarkts.
Was das mit der THG-Quote zu tun hat
Mit jeder zusätzlichen elektrifizierten Zulassung wächst auch die Bedeutung der THG-Quote. Denn jedes E-Fahrzeug und jede Ladeinfrastruktur erzeugt CO₂-Minderungsmengen, die quotenverpflichtete Unternehmen benötigen.
Durch die Umsetzung der RED III* und die Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote wird dieser Markt strukturell gestärkt. Steigende E-Zulassungen treffen auf eine steigende Nachfrage nach Quoten. Das sorgt für mehr Relevanz, mehr Volumen und bessere Rahmenbedingungen für Fahrzeughalter, Flottenbetreiber und Infrastrukturbetreiber.
Wo eQuotNow ins Spiel kommt
Genau hier setzt eQuotNow an. Wir begleiten Unternehmen, Kommunen und Flotten dabei, ihre THG-Quoten effizient, transparent und risikoarm zu vermarkten. In einem Markt, der zunehmend von Regulierung, Volatilität und Skaleneffekten geprägt ist, wird professionelle Abwicklung zum entscheidenden Faktor.
Die aktuellen Marktzahlen zeigen deutlich: Elektromobilität ist kein Zukunftsthema mehr, sondern Realität. Wer heute elektrische Fahrzeuge betreibt oder Ladeinfrastruktur aufbaut, sollte sich auch mit der wirtschaftlichen Seite beschäftigen und die Potenziale der THG-Quote aktiv nutzen.
Fazit
Mehr Hybride als Verbrenner, stark wachsende E-Zulassungen und ein regulatorisches Umfeld, das CO₂-Minderung belohnt. Der europäische Automarkt befindet sich mitten im Wandel. Für viele Akteure eröffnet das nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Chancen.
Und dieser Wandel hat gerade erst begonnen.
*RED III steht für Renewable Energy Directive III, also die dritte Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU. Sie legt fest, wie stark erneuerbare Energien in Europa ausgebaut werden müssen und wie Emissionen im Verkehr gesenkt werden sollen.


